
Herzlich Willkommen!
Wie schön, dass Sie zu mir auf die Seite gefunden haben!
Ich bin Anna-Lena Wiechmann, 1989 in Deutschland geboren. Ich lebe zusammen mit meinem Partner und unserem Kind im Luxemburger Norden. Mittlerweile spreche ich fließend luxemburgisch. Daher biete ich meine Arbeit sowohl auf deutsch, als auch auf luxemburgisch an.
Ich bin Sozialpädagogin (Bachelor of Arts) und arbeite seit vielen Jahren in unterschiedlichen sozialen Bereichen, sowohl in Deutschland als auch in Luxemburg. Aktuell mache ich eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und psychologische Beraterin.
Ich begleite Menschen, die sehr viel tragen und sich selbst dabei nicht verlieren möchten. Die meisten haben sich bereits ausführlich mit sich selbst beschäftigt und können Zusammenhänge schon erkennen und wissen vielleicht auch schon über ihre eigenen Muster Bescheid. Aber in den entscheidenden Momenten haben sie keine Wahl - die Reaktion ist schneller, als die eigene Klarheit. Entscheidungen werden unter Druck getroffen oder aus der Gewohnheit heraus. Die Signale des Nervensystems werden oftmals übergangen und die körperliche Anspannung wird entweder gar nicht oder nur in Teilen wahrgenommen. Das Nervensystem läuft auf Hochtouren, während man versucht ruhig und richtig zu reagieren. Was oft nur so halb funktioniert.
Erst im Nachhinein fällt einem dann auf, dass man wieder so gehandelt hat, wie man es eigentlich gar nicht mehr wollte - oder wie es einem überhaupt nicht gut tut.
Ich begleite Menschen, die viel tragen – und sich selbst dabei nicht verlieren möchten.
Ich kenne diesen Zustand nicht nur aus der Theorie, sondern auch aus meiner eigenen Erfahrung und aus vielen Jahren beruflicher Praxis in der Begleitung von Menschen in belastenden Lebenssituationen. In meiner Arbeit als Sozialpädagogin habe ich immer wieder genau diese Dynamiken erlebt. Menschen die viel verstehen und reflektiert sind und trotzdem in entscheidenden Momenten keinen Zugriff auf sich selbst haben.
Diese Erfahrung prägt meinen Blick bis heute.
Nicht im Sinne von Diagnosen oder festen Konzepten, sondern als tiefes Verständnis dafür, wie sich innere Prozesse aufbauen, wie sie sich im Körper zeigen – und wie schnell sich Reaktionen verselbstständigen können.
Fort- und Weiterbildungen sind für mich dabei kein formaler Schritt, sondern eine konsequente Vertiefung dieser Arbeit. So habe ich verschiedene Fortbildungen zur gewaltfreien Kommunikation, systemischen Ansätzen und fachspezifischen Theorien gemacht.
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten
Albert Einstein
Ich begegne Menschen mit der Überzeugung, dass sie nicht falsch sind.
Auch dann nicht, wenn sie erschöpft sind, immer wieder in dieselben Muster geraten oder sich selbst nicht verstehen.
Ich glaube, dass jedes Verhalten einen guten Grund hat. Viele Strategien und Reaktionen haben uns einmal geholfen, mit Herausforderungen umzugehen. Deshalb geht es in meiner Arbeit nicht darum, etwas an dir zu bekämpfen oder zu reparieren. Es geht darum, zu verstehen.
Zu verstehen, warum du heute so reagierst, wie du reagierst. Warum bestimmte Situationen dich belasten. Warum Grenzen setzen schwerfällt oder dein Körper Signale sendet.
Veränderung entsteht aus meiner Sicht nicht durch Druck oder Selbstoptimierung. Sie entsteht dort, wo Verständnis, Klarheit und innere Sicherheit wachsen dürfen.
Meine Aufgabe ist es nicht, Lösungen vorzugeben. Ich begleite Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen, neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken und wieder mehr bei sich anzukommen.
Das merkwürdige Paradoxon ist, dass ich mich verändern kann, wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin
Carl Roger
Selbstführung beginnt dort, wo Belastung nicht mehr gegen dich arbeiten muss
In meiner Arbeit geht es nicht darum, Stress grundsätzlich zu vermeiden oder sich dauerhaft gut zu fühlen. Es geht darum, Selbstführung auch dann zu behalten, wenn Belastung da ist.
Denn wenn ein Moment kippt, reagieren wir oft schneller, als wir bewusst entscheiden können. Alte Muster und automatische Reaktionen übernehmen. Gedanken allein reichen dann häufig nicht aus, um wieder Einfluss zu nehmen. Stress zeigt sich auch körperlich – und genau dort setzt meine Arbeit an.
Nervensystemregulation und Körperwahrnehmung sind deshalb ein wesentlicher Bestandteil meines Coachings. Du lernst, eigene Körpersignale früher wahrzunehmen, Emotionen zuzulassen, ohne deine Richtung zu verlieren, und dein Nervensystem gezielt zu unterstützen.
Wir schauen auf die konkreten Momente, in denen etwas kippt: Was passiert gerade in dir? Welche Reaktion setzt ein? Welche Funktion hat sie? Wie zeigt sich der Stress in deinem Körper? Und an welchem Punkt kannst du wieder Einfluss nehmen?
So entsteht Schritt für Schritt mehr innere Stabilität und die Fähigkeit, dich auch in herausfordernden Situationen wieder auszurichten.
Veränderung bedeutet dabei nicht, dass alles ruhig bleibt. Sie zeigt sich darin, wie schnell du wieder Zugang zu dir und deiner Selbstführung findest.
Life isn´t about waiting for the storm to pass... It´s about learning to dance in the rain
Viviane Green
Wenn Sie sich in diesen Beschreibungen wiederfinden, dann kennen Sie wahrscheinlich genau diese Situationen.
Die Momente, in denen eigentlich alles da wäre –und trotzdem nicht verfügbar ist.
Oder auch die Momente, in denen man das Gefühl hat, als wäre da gar nichts, auf das man zurückgreifen könnte.
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass alles was Sie brauchen bereits in Ihnen ist - es ist nur nicht immer zugänglich.
Es ist überlagert von Mustern, überdeckt von Druck und Anspannung und gebunden in Reaktionen, die einmal sinnvoll waren - es jetzt aber nicht mehr sind.
In meiner Begleitung geht es darum, diesen Zugang wieder freizulegen. Nicht indem etwas hinzugefügt wird, sondern indem etwas sichtbar wird, was längst da ist.
Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemanden empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.
Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt.
Virginia Satir